Wer Ihre Immobilie ansieht

seit 1979 im Baugewerbe, 47 Berufsjahre
seit 2011 zertifiziert für Schimmelpilzbefall, DGSV e. V.
eine Person am Telefon, im Termin und im Gutachten
Bausatzhäuser das Hauptgeschäft bis heute

Kurz zu mir

Mein Name ist Hansjörg Schmidt. Ich bin seit 1979 im Baugewerbe, das sind 47 Berufsjahre. Die Wertermittlung habe ich von meinem Vater gelernt, damals noch von Hand gerechnet, lange bevor es dafür Programme gab. Heute sind es einfach nur PC-Programme, aber das, was man wissen muss, hat sich nicht geändert: Man muss sehen, was man vor sich hat.

Mein Hauptgeschäft sind bis heute Bausatzhäuser. Ich baue also die Art von Häusern, die ich bewerte, und das ist der Unterschied, auf den es hier ankommt. Wer einen Dachstuhl selbst aufgestellt hat, sieht ihm an, was mit ihm los ist. Wer einen Keller gemauert hat, weiß, wo Feuchtigkeit hereinkommt und wo sie nur so aussieht.

Was ich vor Ort tatsächlich mache

Hand hält ein Feuchtemessgerät mit zwei Messspitzen an eine Kellerwand aus Sandstein mit weißen Salzausblühungen

Ich messe, statt zu schauen. Eine Wand, die feucht aussieht, kann trocken sein, und eine, die trocken aussieht, kann durchnässt sein. Ohne Messgerät ist beides eine Vermutung, und eine Vermutung gehört nicht in ein Gutachten.

Was die weißen Ausblühungen auf dem Bild angeht: Das ist Salz, kein Schimmel. Der Unterschied entscheidet darüber, ob eine Kellerwand ein kosmetisches oder ein bauliches Problem hat, und damit über einen erheblichen Teil des Werts. Genau solche Verwechslungen sind der Grund, warum die Zertifizierung für Schimmelpilzbefall hier keine Randnotiz ist.

Neben der Feuchtemessung gehören Aufmaß, Lichtbilder und die Begutachtung von Dachstuhl und Dacheindeckung zu jedem Termin. Was daraus wird, steht unter Ablauf und Unterlagen.

Die Zertifizierung, die vorliegt

Urkunde des Deutschen Gutachter und Sachverständigen Verbandes für Hansjörg Schmidt als Sachverständiger für Schimmelpilzbefall im Wohnungsbau, ausgestellt am 29. November 2011 in Chemnitz

Ausgestellt hat die Urkunde der Deutsche Gutachter und Sachverständigen Verband e. V. Sie bescheinigt die nachgewiesene fachliche Qualifikation im Sachverständigenwesen und berechtigt zum Führen der Bezeichnung Sachverständiger für Schimmelpilzbefall im Wohnungsbau (DGSV e. V.).

Das Fachgebiet ist Schimmelpilzbefall, nicht die Wertermittlung. Für die Bewertung ist es trotzdem mehr als eine Randnotiz: Feuchtigkeit und Schimmel mindern den Wert einer Immobilie erheblich, und wer sie nicht erkennt oder falsch einordnet, bewertet an der Substanz vorbei.

Diese Urkunde ist eine Aufnahme des Originals, kein erzeugtes Bild.

Und was nicht vorliegt

Die Bezeichnungen Sachverständiger und Gutachter sind in Deutschland nicht geschützt. Jede Person darf sie führen, ohne irgendetwas nachzuweisen. Deshalb steht hier ausdrücklich, was ich nicht habe.

Keine Bestellung, keine Zertifizierung für die Wertermittlung

Ich bin für die Wertermittlung von Grundstücken weder öffentlich bestellt nach §§ 36, 36a Gewerbeordnung noch von einer nach DIN EN ISO/IEC 17024 akkreditierten Stelle zertifiziert. Damit erfüllen meine Gutachten nicht die Anforderungen des § 198 Absatz 2 Bewertungsgesetz für den Nachweis eines niedrigeren Werts gegenüber dem Finanzamt. Für gerichtliche Verfahren bestellt das Gericht ohnehin eigene Sachverständige.

Wenn Sie ein Gutachten für einen dieser beiden Zwecke brauchen, sagen Sie mir das am Telefon. Dann nenne ich Ihnen den richtigen Weg, statt Ihnen etwas zu verkaufen, das Sie nicht gebrauchen können.

Ich habe mich bewusst gegen ein Wochenendzertifikat entschieden. Wer darauf Wert legt, ist bei jemand anderem besser aufgehoben, und das ist völlig in Ordnung. Wer jemanden sucht, der 47 Jahre lang Häuser gebaut hat und deshalb weiß, wo er hinschauen muss, ist hier richtig.

Woran Sie einen seriösen Gutachter erkennen

Vier Punkte, die Sie vor jeder Beauftragung selbst prüfen können, unabhängig davon, wen Sie am Ende beauftragen.

Er sagt Ihnen, was er nicht kann

Wer auf jede Frage mit Ja antwortet, hat entweder alles oder nichts verstanden. Fragen Sie gezielt, ob das Gutachten für Ihren konkreten Zweck taugt, etwa gegenüber dem Finanzamt. Ein ehrliches Nein an der richtigen Stelle ist mehr wert als ein bereitwilliges Ja.

Er misst, statt zu schätzen

Eine Beurteilung ohne Feuchtemessung ist eine Vermutung. Fragen Sie, was vor Ort tatsächlich gemessen wird und mit welchem Gerät.

Der Preis steht vorher fest

Was das Gutachten kostet, sollte vor der Beauftragung feststehen, nicht danach. Eine nachvollziehbare Regel ist besser als ein Stundensatz ohne Obergrenze.

Er benennt seine Qualifikation nachprüfbar

Zertifizierende Stelle, Fachgebiet und Datum sollten genannt und auf Nachfrage belegbar sein. Ein Verband allein sagt wenig, das Fachgebiet sagt alles.

Sie sprechen direkt mit mir

Keine Zentrale, keine Weiterleitung, kein Außendienst. Wer ans Telefon geht, kommt auch zum Termin und schreibt das Gutachten.